
Firlinger
Ein Kirchendiener hat alles richtig gemacht und wartet nach seinem Tod vergeblich auf die Himmelfahrt. Tragikomisch, mit Alexander Schwab.
- Funktion
- Regie
- Stück
- Norbert Silberbauer (Sessler Verlag)
- Produktion
- Theaterleben
- Spielort
- Pflegerhauskeller am Fuße der Burg Hochosterwitz, Launsdorf (AT)
- Termine
- 13., 14., 20., 21., 27. und 28. August 2026, 20:00 Uhr
Ich war brav. Ich war pünktlich. Ich war in der Kirche. Und trotzdem steh ich da – und es passiert … nichts.
FirlingerFirlinger hat sein Leben lang alles »richtig« gemacht: pünktlich, fromm, angepasst. Nach seinem Tod wartet der einfache Kirchendiener auf seine Himmelfahrt, aber im Jenseits begegnet ihm niemand. Stattdessen beginnt eine bittere, komische und zutiefst menschliche Selbstbefragung. Was war dieses Leben wert? Was bleibt, wenn man brav war, aber nie lebendig?
Mit feiner Ironie und großer sprachlicher Kraft erzählt der Monolog von verpassten Chancen, Schuld und Selbsttäuschung. Firlinger ist kein Stück über den Tod, sondern über ein Leben, das vielleicht nie richtig begonnen hat.
Die Kärntner Erstaufführung im Juni 2025 im Keller des Gasthofs Deutscher in St. Andrä im Lavanttal wurde zum Publikumsliebling: volles Haus, gespannte Stille, ein einziger Sessel auf der Bühne und am Ende Standing Ovations. Die Kronen Zeitung schrieb, die Inszenierung sei »keine Sekunde langweilig«. Viele Zuschauer:innen erzählten danach, dass sie an ihr eigenes Leben denken mussten. Im August 2026 kehrte Firlinger in den Pflegerhauskeller am Fuße der Burg Hochosterwitz zurück.
Mitwirkende
Besetzung
- Firlinger · Alexander Schwab
Team
- Regie · Peter Paul Beck
- Uraufführung · Elke Maria Schwab, Theater in der Josefstadt, Wien
Fotos


