
Die geschlossene Gesellschaft
Drei Tote, ein Raum, keine Folterknechte. Sartres Drei-Personen-Drama im Gewölbekeller am Fuß der Burg Hochosterwitz.
- Funktion
- Regie
- Stück
- Jean-Paul Sartre
- Produktion
- Kultur MarktLücke
- Spielort
- Pflegerhauskeller, Burg Hochosterwitz (AT)
- Termine
- 28. August bis 22. September 2015, 6 Vorstellungen
Die Hölle, das sind die anderen.
Jean-Paul SartreSie sind gestorben. Und jetzt? Die Hölle? Doch was ist die Hölle: Qualen, Hitze, Folter? Joseph Garcin, ein pazifistischer Journalist, Inès Serrano, eine intellektuelle Postangestellte, und Estelle Rigault, ein Waisenkind aus der Pariser Oberschicht, finden sich gemeinsam in einem Raum wieder. Kein Feuer, keine Folterknechte, nur drei Menschen und eine Tür, die verschlossen bleibt.
Nach und nach begreifen sie, warum gerade sie hier zusammen sind. Jeder braucht den Blick der anderen, und genau der wird zur Qual. Die Hölle ist in ihrer Einfachheit schlimmer, als es sich jemand ausmalen könnte.
Gespielt wurde im Pflegerhauskeller am Fuß der Burg Hochosterwitz, einem rund 700 Jahre alten Gewölbe mit maximal 50 Plätzen. Ein Raum, in dem man jedes Flüstern hört und dem man selbst als Zuschauer nicht entkommt. Für Sartres Drei-Personen-Stück die ideale Bühne.
Die Kultur MarktLücke wurde 2012 von Peter und Herbert Marktl gegründet, um nicht alltägliche Stücke auf die Bühne zu bringen. Das Ensemble kam direkt aus der Sommerkomödie von Keck & Co im Stift St. Georgen und wechselte innerhalb einer Woche vom Freilicht-Lustspiel in den Existenzialismus.
Mitwirkende
Besetzung
- Nadja Prasser
- Christine Geyer
- Markus Meierhofer
Team
- Regie · Peter Paul Beck
Fotos
